Umkippen eines Gewässers

Ein Gewässer kippt dann um, wenn das Phosphat nicht mehr als wasserunlösliches Eisen-(III)-phosphat im Bodenschlamm absedimentiert, sondern es durch einen dauerhaften Sauerstoffmangel zu der Bildung des wasserlöslichen Eisen-(II)-phosphat kommt. Dadurch steht dem gesamten Biohaushalt eines Gewässers der Phosphat immer wieder für das Ankurbeln von Wachstum zur Verfügung. Meist findet ein starkes Algenwachstum statt. Die abgestorbene Biomasse sinkt dann auf den Seeboden und wird abgebaut; dieser Abbauprozess zehrt den im Wasser gelösten Sauerstoff fast gänzlich auf. Da wie oben beschrieben durch den Sauerstoffmangel kein Eisen-(III)-phosphat gebildet wird, steht Phosphat immer wieder zur Verfügung.


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