Sauerstoffmangel und Sauerstoffzehrung im Wasser

Ein Sauerstoffmangel im Gewässer entsteht, wenn mehr Sauerstoff für den Abbau von Biomasse benötigt wird, als über Diffusion aus der Luft oder der Photosynthese der Wasserpflanzen dem Wasser zugeführt wird.
Des Weiteren kann Sauerstoffmangel im Gewässer durch zu geringe Photosyntheseaktivität der Wasserpflanzen oder zu geringe Anzahl an Pflanzen auftreten.
Durch eine Algenblüte bekommen tiefere Wasserpflanzen kein Sonnenlicht mehr und können somit auch keinen Sauerstoff mit Hilfe der Photosynthese produzieren.
Bleibt der Sauerstoffmangel im Gewässer über eine längere Zeit bestehen, so kann Phosphat über die Reduktion von wasserunlöslichem Eisen-III-phosphat im Bodenschlamm zu wasserlöslichem Eisen-II-phosphat wieder bioverfügbar werden und somit zu einer Algenblüte oder Umkippen eines Gewässers führen.


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