pH-Pufferung

Einige Säuren, wie zum Beispiel die Kohlensäure (H2CO3) und die Phosphorsäure (H3PO4) bilden im Wasser ein Puffersystem. Die Kohlensäure kommt ins Oberflächenwasser durch die Reaktion von Kohlendioxid (CO2) und Wasser z.B. im Regen oder durch die Auswaschung aus carbonathaltigem Gestein. Die Phosphorsäure gelangt ins Wasser durch den bakteriellen Abbau von organischem Material oder durch die konventionelle Düngung aus der Landwirtschaft im Umfeld oder durch Zuleitung von Abwässern.

Mit dem Begriff Puffer wird hier ein System bezeichnet, welches in der Lage ist, einen pH-Wert konstant zu halten, auch wenn dem Gewässer Säuren oder Laugen zugeführt werden. Sowohl die zugeführten H+ (Säuren z.B. H3SO4 Schwefelsäure) als auch die OH- Ionen (Laugen z.B. NaOH Natronlauge) werden von diesem Puffer abgefangen. Allerdings kann jeder Puffer nur eine begrenzte Menge an Säure oder Laugen auffangen. Danach geht die Pufferwirkung verloren.

Bei Einleitung von Säure (H+-Ionen) ins Gewässer wird der pH-Wert konstant gehalten indem z.B. die Carbonat-Ionen (CO32-) zu Hydrogencarbot (HCO3-) reagieren.
Werden hingegen Basen (OH-Ionen) dem Gewässer zugeführt bleibt der pH-Wert konstant durch die Reaktion von Hydrogencarbot (HCO3-) zu Carbonat-Ionen (CO32-).
 


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