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Therapeutische Anwendung der Naturschallwandler®

Stand: 28.09.2011

I. Wirkungen des Naturschalls auf den Organismus

Über das entspannte natürliche Musikhören hinaus bewirken die NATURSCHALLWANDLER® (Abkürzung: NSW) bei vielen Personen im von den NSW erzeugten akustischen Hologramm individuell unterschiedliche körperliche, emotionale oder sensorische (über die Sinnesorgane empfundene) Reaktionen.

Am deutlichsten geschieht dies bei der Aufstellung des Systems in der Anordnung eines therapeutischen Hörplatzes, wenn sich der Hörer genau zentral zwischen den NATURSCHALLWANDLERn befindet.

 

 

Häufig entstehen die nachfolgend genannten Phänomene unabhängig von der gewählten Musik:

  • verändertes Wärme- oder Kälteempfinden
  • spontan veränderte Hörwahrnehmung, auch bei Tinnitus
  • Empfindungen in einzelnen Organen oder Gelenken
    (z.B. Kopf, Ohren, Hals, Schilddrüse, Nacken, Schultern, Hände, Rücken, Brust, Herz, Solarplexus, Bauch, Unterleib, Beine, Knie, Füße, Knochen)
  • Reaktionen der Haut (z.B. veränderte Durchblutung, „Gänsehaut“)
  • spontane Emotionen wie Lachen oder Weinen, Gefühle wie Freude, Traurigkeit oder Rührung
  • Entspannung, „inneres Loslassen“, Müdigkeit, „klarer Kopf"

Aus diesen Reaktionen hat sich seit 2005 für uns notwendigerweise die Frage nach der Erforschung und Entwicklung gezielter therapeutischer und gesundheitlich wirksamer Verfahren für spezifische Krankheitsbilder gestellt. Hieraus entwickelte sich ein funktionierendes Basisverfahren (siehe Abschnitt VII.), welches zur Prüfung und Regeneration bei Gehörschäden bereits sehr erfolgreich eingesetzt wird, z.B. bei einseitiger oder beidseitiger Schwerhörigkeit, auch für Hörgeräteträger.

II. Die besonderen Eigenschaften des Naturschalls

Die besondere Wirkung der NSW beruht auf den folgenden physikalischen Eigenschaften und Qualitäten, die auch in der Schallabstrahlung der Natur gegeben sind:

1.) Die Qualität der kugelförmigen Schallausbreitung:

Der über die NSW erzeugte Schall breitet sich im Raum kugelförmig aus. Vom Campanoiden ausgehend (ein speziell geformter und positionierter geometrischer Doppelkegel) bewegen sich alle Frequenzen des Klangbildes gleichzeitig in alle Richtungen des Raumes.

2.) Die Qualität der nahezu drucklosen Schallschwingung:

Der NATURSCHALLWANDLER® erzeugt den Schall durch seine besondere Geometrie und speziell abgestimmte Frequenzweichen nahezu ohne Schalldruck. Der weitaus größte Teil des sonst üblichen Druckes wird über den zwischen Mittel- und Hochtöner befindlichen Doppelreflektionskegel (Campanoid) neutralisiert. Die Schallschwingungen können sich harmonisch im dreidimensionalen Raum ausbreiten und gegenseitig durchdringen, ohne einander zu verdrängen. Der Organismus muss sich somit nicht gegen den als unnatürlich empfundenen und gesundheitsschädigenden Schalldruck abschirmen. Durch den drucklosen Hörraum wird er hingegen aufnahmefähig und reagiert entspannt und gelöst.

Vorführungen der NSW bei stark sehbehinderten oder blinden Menschen haben eindrücklich gezeigt, dass hier der eindeutige Wunsch besteht, dem belastenden Schalldruck herkömmlicher Lautsprecher aus dem Weg zu gehen. Bei blinden Personen kann davon ausgegangen werden, dass ein ganz besonders feiner und ausgeprägter Hörsinn vorhanden ist. Nach vorsichtigem akustischem Abtasten und der persönlichen Prüfung des Schalldruckes suchen blinde Menschen gern den holographischen Klangraum auf und platzieren sich mittig und durchaus nahe am System.

3.) Der dreidimensionale Hörraum:

Durchdringen sich zwei von NATURSCHALLWANDLERn erzeugte kugelförmige Schallwellen, entsteht ein dreidimensionaler Hörraum. In diesem Hörraum – dem akustischen Hologramm – kann der Mensch Schallquellen und deren Ausbreitung nicht nur rechts/links, sondern auch vorne/hinten und oben/unten wahrnehmen, er kann also in die Tiefe des Raumes hineinhören. Dies entspricht der natürlichen menschlichen Hörweise und wird aufgrund einer evolutionär fest verankerten Struktur der Verarbeitung akustischer Informationen als Teil einer naturgesetzlichen Ordnung erkannt.

4.) Angewandte Physik des Naturschalls: Durchdringung, Resonanz, Reflektion

Jede abgestrahlte Schwingung regt umgebende Materialien an. Abhängig von ihrer Dichte, ihrer Masse und ihrer Eigenschwingungsfähigkeit durchdringen, reflektieren und resonieren Schallschwingungen immer mit der Materie in ihrer Umgebung.
Die ungerichteten und drucklosen Schallschwingungen des NSW können z.B. den menschlichen Körper durchdringen. Der Hörer empfindet sich von der Musik wie durchströmt („wie im Klangbad“).

Zugleich entsteht durch die hohe Eigenschwingungsfähigkeit der Körperzellen und des Zellwassers, des menschlichen Gewebes, der Haut und der Knochen ein hohes Maß an Resonanz zur empfangenen Schwingung. Handelt es sich um eine harmonische Schwingung, resoniert der Körper ebenfalls harmonisch bzw. die Schwingung wirkt harmonisierend. Möglicherweise werden dadurch körpereigene Selbstregulationen angeregt und in Gang gebracht.
Somit ist es auch abhängig von den gespielten Frequenzen (des gewählten Klangstückes), in welchem Maß die Zellen harmonisch resonieren können. Der Organismus resoniert also in der Regel auf eine Sonate von Mozart anders als auf Heavy-Metal-Musik, auf einen Vogelgesang anders als auf eine Kettensäge.

Zusammenfassung:

Die physikalische Kombination aller genannten Aspekte in den NATURSCHALLWANDLERn (Ungerichtetheit, Drucklosigkeit, akustisches Hologramm, Durchdringung/Resonanz) bewirkt die Initiation einer Selbstregulation für den gesamten Organismus bis hin zur Zellebene.

III. Hörsinn und Gehirn - Die Verarbeitung von Schallinformationen

Das Ohr wandelt Schallwellen, die über die Luft übertragen werden (Luftleitung), in Nervenimpulse um, die vom Gehirn als Hörinformationen verarbeitet werden. Das Gehirn kann aber auch Schwingungen der Knochen verarbeiten, insbesondere tiefe Frequenzen (Knochenleitung), sowie hohe Frequenzen über die Haut (Hautleitung). Alle sensorischen Funktionen der Schallaufnahme zusammengenommen in Verbindung mit der korrekten Verarbeitung dieser Informationen im Gehirn - in erster Linie im auditorischen Kortex - bezeichnen wir als Hörsinn (= Schallaufnahme + Verarbeitung).

Ein gut funktionierender Hörsinn verschafft uns über die akustische Wahrnehmung also eine umfassende und korrekte Orientierung im Raum. Die Nähe und Distanz der eigenen Position zu statischen oder sich bewegenden anderen Körpern in der gesamten nahen und weiten Umgebung muss über den Hörsinn geortet, und nahezu gleichzeitig im Gehirn berechnet und zugeortet werden, um den eigenen Standpunkt im dreidimensionalen Raum sowie in der Zeitdimension möglichst präzise zu definieren. Eigene und fremde Bewegungen, Distanzen, Annäherungen, Stillstand und Geschwindigkeiten müssen über Gehör aufgenommen, über das zentrale Nervensystem an das Hörzentrum im Gehirn weitergeleitet und dort bewertet, geschätzt bzw. berechnet werden.

Jedes Innenohr ist mit beiden Gehirnhälften verbunden. Dies ist die Voraussetzung für den Vergleich und die Berechnung akustischer Signale im Gehirn.
Bemerkenswert ist, dass auch der Gleichgewichtssinn im Ohr lokalisiert ist.

IV. Eine natürliche akustische Ordnung

Für den Zusammenhang zwischen einem guten Gehör, einem stabilen und vitalen Körpergefühl und einem klaren und präzisen Orientierungsvermögen ist es von großer Bedeutung zu erkennen, dass diese lebenswichtigen Funktionen auf mathematischen Berechnungen im Gehirn basieren. Ist das Gehör gestört oder liefert es verwirrende Informationen an das Gehirn, wird eine korrekte und eindeutige Berechnung des akustischen Geschehens der Umgebung ebenfalls gestört und eine klare Orientierung behindert.  Die Folge ist Stress für den gesamten Organismus.

Die Orientierung im Raum erfolgt über ein dreidimensionales Achsenkreuz, welches unterscheidet zwischen

•    Vorne – Hinten = horizontale Achse
•    Oben – Unten = vertikale Achse
•    Rechts – Links = seitliche Achse

Über dieses Raum-Achsenkreuz erfolgt die klare Berechnung der eigenen Position im Verhältnis zu allen anderen vorhandenen aktiven Schallquellen und reflektierenden Materialien. So entsteht über die eigene akustische Wahrnehmung eine räumliche Ortung. Wenn die Ortung in diesem Achsenkreuz korrekt eingerichtet ist und stabil arbeitet, kann man von einem gesunden Gehör sprechen.

Der gesunde Hörsinn zeichnet sich aus durch ein klares Raumempfinden und Orientierung, eindeutige Ortung von Schallquellen, feine und ungetrübte Hörwahrnehmung, einen definierten eigenen Standpunkt (auch im übertragenen Sinne der inneren Selbstwahrnehmung), ein gesundes Körpergefühl, gutes Gleichgewicht – all das sind wertvolle Attribute, die aus einem vitalen, unbeeinträchtigten Hörsinn und der korrekten Berechnung im Gehirn hervorgehen.

V. Hörregeneration durch Naturschall

Seit 2005 erforscht die MUNDUS GmbH in Kooperation mit Wissenschaftlern, Ärzten, Therapeuten und Pädagogen die Zusammenhänge zwischen natürlicher Schallerzeugung, kugelförmiger Schallausbreitung und der Wirkung auf den menschlichen Organismus und die Hörfähigkeit. In dieser Zeit haben mehrere tausend Personen Bekanntschaft mit dem NATURSCHALLWANDLER® gemacht und vielfältige Eindrücke und Wahrnehmungen zum tieferen Verständnis der Naturakustik und zur Weiterentwicklung der NSW beigesteuert.  Die Naturakustik bezeichnet die physikalischen Vorgänge beim Entstehen und Ausbreiten von Klängen, wie sie ohne die Einwirkung oder Manipulation des Menschen geschehen.

Aus diesen Erkenntnissen hat sich nach und nach ein nicht-invasives (medizinische oder therapeutische Maßnahme, bei der nicht mit einem Gerät in den Körper eingedrungen wird) funktionierendes Basisverfahren zur gezielten Analyse der aktuellen Hörfähigkeit und Raumwahrnehmung sowie zur aktiven Wiederherstellung der dreidimensionalen Zuortung von Schallquellen beim Menschen entwickelt. Dieses Verfahren kann grundsätzlich bei jeder Person angewendet werden.

VI. Vorhandene Erfahrungen in der Hörregeneration

Die vielfältigen Beobachtungen der Regeneration von Hörschwächen durch die Arbeit mit NATURSCHALLWANDLERn fordern uns zur Erforschung und zur neuen Betrachtung ihrer Entstehung sowie deren Behandlungsmöglichkeiten auf.

Grundsätzlich erkennen wir 3 Arten von Hörschädigungen, denen stets eine traumatische Erfahrung zugrunde liegt, die auf das Gehör wirkt:

  1. Unfall oder mechanische Einwirkung
    - z.B. Ohr wird durch äußere Umstände verletzt
     
  2. Überlastung des Hörsinnes durch zu hohen Schallpegel
    - z.B. Knalltrauma durch Schuss; Explosionstrauma; Lärmtrauma, auch in Verbindung
    mit disharmonischen Frequenzbildern, wie z.B. Kreissäge, Flugzeugtriebwerk
     
  3. Hörerfahrungen mit traumatischem Inhalt unabhängig vom Schallpegel
    - z.B. Kind hört Streit der Eltern, Beschimpfungen, Anfeindungen, Anschreien,
    Demütigungen

Alle genannten traumatischen Hörerfahrungen können zu organischen Schädigungen führen oder zu einer fehlerhaften Verarbeitung von Informationen im Gehirn (z.B. bei Tinnitus) oder es tritt eine Kombination beider Wirkungen auf. Dies ist eine Schutzreaktion in der Steuerzentrale Gehirn, die unterschiedlich lange anhalten kann, um den Organismus vor weiteren traumatischen Erfahrungen zu bewahren. Bei länger anhaltenden Einschränkungen des Hörsinns manifestieren sich häufig auch falsche Hörgewohnheiten, (z.B. Drehung des Kopfes mit dem vermeintlich stärkeren Ohr nach vorn).

Die genannten verminderten Hörfähigkeiten werden in der Regel bei einer medizinischen Untersuchung allein auf organisch bedingte Ursachen zurückgeführt. Wir haben hingegen häufig die Erfahrung gemacht, dass auch solche Formen der Hörschwäche durch das Basisverfahren bei vielen Betroffenen wieder regeneriert werden können.

Folgende Hörprobleme lassen sich mit dem Basisverfahren in der Regel verbessern:

  • Einseitige sowie beidseitige Hörschwäche und Schwerhörigkeit
  • Notwendigkeit von Hörgeräten
  • sog. Altersschwerhörigkeit
  • Fehlende Wahrnehmung bestimmter Frequenzbereiche
  • Tinnitus
  • Lautstärke-Empfindlichkeit

Ein wiederholter und regelmäßiger Einsatz des NATURSCHALLWANDLER®s in Verbindung mit dem Durchlauf des Basisverfahrens führt den Organismus dahin, sich dauerhaft an die richtige Gehör-Gehirn-Koordination wieder zu gewöhnen und die korrekte Verarbeitung akustischer Informationen neu zu trainieren.

Ebenfalls sei erwähnt, dass auch bei Haustieren wie Hunden und Katzen eine Wirkung des ungerichteten und druckreduzierten Schalls der NATURSCHALLWANDLER® dahingehend zu beobachten ist, dass diese von sich aus den holografischen Klangraum aufsuchen und sich häufig dort niederlegen. Auch von höheren Lautstärken werden die Tiere nicht im geringsten abgeschreckt.

VII. Durchführung des Basisverfahrens

Das Basisverfahren sollte nur durch eine in der Anwendung des NATURSCHALL-WANDLER®s geschulte Person angewendet werden. Schulung und Ausbildung zum Basisverfahren zur Hörregeneration erfolgt durch das Fachpersonal der MUNDUS GmbH.
Der Verlauf und die Ergebnisse des Basisverfahrens werden nach jedem Durchlauf in einem Fragebogen erfasst und dokumentiert. Der Fragebogen kann bei der MUNDUS GmbH angefordert werden.

VIII. Aufbau eines Therapeuten-Netzwerkes

Die MUNDUS GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, die seit 2005 gesammelten und vorgehend beschriebenen Wirkungen der NATURSCHALLWANDLER® auf den Menschen intensiv zu erforschen, in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und dort zur Diskussion zu stellen.

Alle im Bereich von Prävention und Gesundheit therapeutisch und medizinisch Tätigen sind herzlich dazu eingeladen, sich in der Erforschung und einer weiteren Dokumentation und Bekanntmachung zu beteiligen. 

Ansprechpartner bei der MUNDUS GmbH: Anton Stucki