Organische Chemie

Die Organische Chemie (auch kurz: Organik) ist die Lehre vom Aufbau und den Eigenschaften der Verbindungen des Kohlenstoffs sowie von deren Analyse und insbesondere ihrer Herstellung.
Allgemeines: Die Organische Chemie umfasst alle Verbindungen des Kohlenstoffs mit anderen Elementen (mit Ausnahme von Kohlenstoffdioxid, Kohlenstoffmonoxid, Kohlensäure und ihre Carbonaten sowie Cyaniden, Isocyaniden, Cyanaten und Isocyanaten von Metallen); derzeit sind etwa 19 Millionen bekannt und täglich kommen weitere hinzu. Dazu gehören auch alle Bausteine des derzeit bekannten Lebens. Es sind auch bei weitem noch nicht alle in der Natur vorkommenden organischen Moleküle bekannt bzw. untersucht.
Das Gegenstück ist die Anorganische Chemie, die sich mit allen anderen Elementen und deren Verbindungen befasst. Einige wenige Verbindungen werden sowohl von der Organischen als auch der Anorganischen Chemie behandelt: So z. B. die Oxalsäure und deren Salze (Oxalate) sowie die Blausäure und deren Salze (Cyanide).
Bedeutung der organischen Chemie: Die wichtigsten Moleküle des Lebens, darunter Aminosäuren, Proteine, Kohlenhydrate und die DNA, sind organisch und so ist ein Großteil der Biochemie nichts anderes als organische Chemie. Daraus ergibt sich auch eine große Bedeutung für die Biologie und für die Medizin, etwa bei der Entwicklung und Herstellung von Arzneimitteln, Pflanzenschutzmitteln, Konservierungsmitteln, sowie für die Lebensmittelchemie. Technisch wichtige Bereiche der organischen Chemie sind die Petrochemie, die Kunststoffe und Kunstfasern, viele Klebstoffe, Farben und Lacke.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Organische_Chemie


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